Der Schweizerische Zivildienstverband CIVIVA setzt sich für den Erhalt und den Ausbau des Zivildienstes ein. Der Zivildienst ist ein Dienst an der Gesellschaft. Davon profitieren nicht nur die jungen Dienstleistenden, davon profitieren alle!

weiter scrollen
nach unten scrollen

Verleihung des 8. Prix CIVIVA

Mit der Verleihung des 8. Prix CIVIVA wird am 2. Oktober 2020 das 100-jährige Engagement des Service Civil International (SCI) honoriert. Die Laudatio wird von Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss gehalten. Moderiert wird die Preisverleihung von Lisa Mazzone, Co-Präsidentin von CIVIVA und Ständerätin.

Newsletter
auf dem Laufenden
Spenden
herzlichen Dank!
News
informiert bleiben

Willkommen zum Zivildienst-«Kompass»

Cartoonist Max Spring bringt es auf den Punkt. Ja, die See ist stürmisch. Ja, da schwimmen ein paar Haie. Ja, wir müssen wachsam sein. Aber wir sollten auch gelassen und zuversichtlich mit Ruder und Feldstecher hantieren. Steht doch der Zivildienst auf den Schultern einer mehr als 100 Jahre alten Bewegung. Er ist keine Spezialveranstaltung laktoseintoleranter Elektro-Kickboard-Fahrer. Sondern Garant für gelebte Gewissensfreiheit und Gerechtigkeit im Dienstpflichtsystem.

 

Auf doppelt so vielen Seiten wie sonst zeigt dieser LMC-«Kompass» Gegenwart, Geschichte und Zukunft des Zivildiensts. So interviewte Florian Schweri einen Gymnasiasten, der einen «Service Environnemental» will. Noémie Roten berichtet vom «Service Citoyen». Lukas Leuzinger ging an einen Armee-Infotag. CIVIVA-Berater Samuel Urech besuchte eine TV-Diskussion zum Thema Zivildienst und traf Bundesrätin Viola Amherd. Jakub Samochowiec vom Gottlieb Duttweiler Institut denkt nach, ob Zivildienst und freiwilliges Engagement zusammenhängen und Rolf Zenklusen berichtet, wie Einsatzbetriebe den Zivildienst sehen. Simon Morgenthaler setzt sich im Schweizerischen Literaturarchiv mit einem Verweigerer und seinem Verteidiger auseinander. Schliesslich lernen wir den Prix-CIVIVA-Träger Daniel Gloor kennen und werden von Urs Urech ins Jahr 1989 katapultiert: die Feiern zu 50 Jahre Kriegsanfang überziehen das Land, Brigadiers und Politiker machen gegen die GSoA-Initiative mobil – und Urech bläst ihnen den Marsch. Im Militärspiel. Als Trompeter. Später verweigert er – und wird zu Arbeitsdienst verurteilt. Immerhin schon kein Gefängnis mehr. Ja. Aber es kommt noch besser: 1996 wird sein Arbeitsdienst in Zivildienst umgewandelt. Chapatte liefert den passenden Cartoon zum historischen Augenblick.

Dieser LMC-«Kompass» ist auch ein Dankeschön an alle, die halfen/helfen/helfen werden, den Zivildienst in der Gesellschaft zu verankern. Auch der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und dem Migros Kulturprozent gilt Dank für die Unterstützung dieses Hefts.